Irgendwann wurde ich wach. Entweder erwachte ich aus einer Bewusstlosigkeit oder aber aus einem Schlaf.

Jedenfalls, ich begann langsam wieder etwas wahrzunehmen.

Ich war in einem Raum. Dunkel.steril..kalt.

Überall piepte es.

Ich sah mich um.

Neben mir befanden sich 2 weitere Betten. Drinnen 2 Frauen. Eine ältere, die ganz ruhig, scheinbar schlafend da lag. Und direkt neben mir, eine Frau, in etwa meinem Alter, wach und an die Decke starrend.

Auch direkt über mir piepte es. Und da sah ich den Monitor.

Ich war wohl an so etwas wie einen Herzmonitor angeschlossen. Ich war also eindeutig im Krankenhaus.

So langsam kam die Erinnerung wieder. Nur warum wusste ich nicht.

,,Herr Ackermann`?´´Eine Stimme sprach zu mir.

Sie sind wach? Sie wissen wo sie sind?

,,Nicht wirklich, entgegnete ich schwach.„

, Sie wurden gestern hier noteingeliefert und befinden sich auf der Intensivstation.

,,Sie haben einen schweren Leberschaden. Aber momentan noch bedrohlicher ist ihr Natriummangel.

,Können sie mir soweit folgen, Herr Ackermann?

Ich nickte, den sprechen fiel mir schwer.

Der Arzt, der bemerkte dass ich ihm eben nicht wirklich folgen konnte, fuhr unverrichteter Dinge fort:,, in ihrem Körper befindet sich kaum noch Natrium, das ist lebensgefährlich und kann regelrecht dazu führen dass ihr Hirn abschaltet.

Wir werden ihnen nun dementsprechende Infusionen geben. Das müssen wir sehr langsam und behutsam tun. Wenn wir das nicht mit Bedacht tun, kann regelrecht ihr Hirn explodieren.

Ich sagte..nein ich lallte und nuschelte, denn mein Sprache kam nicht mehr verständlich aus meinem Mund:,,Ich..ich…ich..kann..nicht ..auf das Klo. Kann nicht ..auf..aufstehen..,,

,,Das wissen wir Herr Ackermann, kam zu Antwort,„ ,,man wird ihnen gleich einen Katheder legen.

,, Waum,,,waum..kann…i..ch..ich..nicht richtg,,,,spreche?,, fragte ich mühsam.

,,Nun,, erwiderte mir der Arzt, liegt unter anderem an besagtem Natriummangel.Den wir versuchen werden zu normalisieren.„

Wieder wurden Infusionen angehängt.Ùnd der Arzt scheinbar wieder weg. Oder hatte ich das geträumt?

Beutel mit mehreren Litern Flüssigkeit flossen in meinen Körper.

Ich lag da und starrte an die Decke.

Ein Pfleger kam und begann wortlos an mir herum zu hantieren. Vermutlich dachte er ich würde schlafen.

Er legte mir den Katheder.

Es tat unglaublich weh. Aber ich war zu schwach um etwas zu sagen, geschweige denn vor Schmerz zu schreien.

Er wickelte den Schlauch einmal um das Geländer des Bettes und klemmte den Beutel, der mit dem Schlauch verbunden war an, an eine Stande des Gitters, das sich um das Bett zog.

Dann schloss er mich wieder an einen Herzmonitor an und ich war wieder ein Teil von all dem monotonen Piepen.

Ich drehte meinen Kopf.

Vor mir im Raum stand ein weiteres leeres Bett. Und rechts davon..schräg gegenüber von mir, befand sich ein großer weißer Tisch, an dem ein Mann saß.

Oben an der Decke waren Lüftungen oder in die Decke eingelassene Ventilatoren eingebracht, die ein ständiges monotones Brummen von sich gaben.

Kein Fernseher, kein Telefon. Der Raum war trostlos. Ein Raum wie fürs sterben gemacht.

,,Hallo,,..ich bin Schwesternschülerin Sabine. Herr Ackermann, ich werde sie nun ein wenig waschen,,

Ich schaute in die Richtung aus der die Stimme kam.

Eine kleine junge Frau, mit kurzen blonden Haaren, hatte mit mir gesprochen.

,,Okay, dachte ich,„ soweit ist es also gekommen. Dass ich hier liege..hilflos, zu nichts in der Lage und muss mich von einer Fremden waschen lassen.

Ich drehte den Kopf zur Seite, so dass ich sie nicht anschauen musste und sagte nur:,, Ja„

Sie schob die Decke zur Seite. Stellte einen kleinen Eimer auf den Tisch neben mir, nahm den Waschlappen und begann mich zu säubern.

Ich hing meinen Gedanken nach, um nicht allzu viel von dieser, für mich sehr demütigen Handlung, mitzubekommen.

Gedanken, die ohnehin schon sehr wirr waren, und in die ich mich wie in einem dichten Nebel verfing.

Ich dachte an meine Frau und meine Kinder. Ich dachte an meinen Bekannten, der seit Jahren jeden Tag zig Bier trank und immer noch topfit war.

Ich aber, der nur ein halbes Jahr….zugegeben….sehr extrem über die Stränge geschlagen hatte…ich lag nun hier mehr tot als lebendig?

,,Warum?,,

Im Geiste ließ ich dieses halbe Jahr Revue passieren, in der Hoffnung den Moment zu erkennen, der alles zur falschen Seite kippen ließ.

,, So Herr Ackermann,, ich bin dann fertig. Brauchen Sie noch irgendetwas?

,,Nein, ich danke ihnen, nuschelte ich und starrte dabei weiter an die Wand.

Schwester Sabine nahm den Eimer und verschwand.

Ich drehte meinen Kopf und sah ihr hinterher.

Ob ich jemals mal wieder gehen könnte?

,,Hallo Herr Ackermann, ,hörte ich erneut meinen Namen.

Ein junger Pfleger trat an mein Bett. Er war jung und sah fröhlich aus.

Was in dieser Tristes ein wahrer Lichtblick war.

,,Na, ist das ein Service, eine junge Frau wäscht sie und nun kommt der Mann fürs Grobe.

Ich bin Alex, stellte er sich vor.,, Ich messe nun mal ihren Blutdruck,„

Er nahm meinen Arm und sah mich nun nicht mehr ganz so fröhlich an:,, Es hat sie ja ganz schön erwischt,, sagte er.

Ich drehte meinen Kopf in seine Richtung.

,,Was..hab..ich denn? Fragte ich ihn

,,Naja, erwiderte er,`ich glaube das wissen sie,`Ihr Leberwert Gamma GT wurde mit 2500 gemessen. Normal ist bis 60,,

,, Ich habe es also mit der Leber?„

(Eine kurze Anmerkung für den Leser. Ich konnte kaum sprechen und meine Worte waren kaum zu verstehen. Aber meine Aussprache hier zu versuchen in Schriftform zu verdeutlichen, würde das Lesen unglaublich erschweren. Daher lieber Leser: Jeder meiner Sätze, dersich hier leicht lesen läßt, kam in Wirklichkeit sehr undeutlich , verworren und unter großer Anstrengung aus meinem Mund)

,, Habe ..ich eine ..Leber..Leberzirrhose ?„ flüsterte ich ängstlich.

Er sagte nichts und schaute demonstrativ auf den Monitor.

Ein lautes :,,Guten Morgen,, tönte durch den Raum.

Ein Mann im Doktorkittel war eingetreten. Mit ihm 3 weitere Menschen in weiß. Ein weiterer Mann und 2 junge Frauen.

Alle hatten Papiere vor sich, in die die 4 nun konzentriert sahen.

Sie kamen zu dem Pfleger und mir:,, Hallo Alex, sagte der Mann,„ Alles soweit in Ordnung?„

Alex nickte:,, Herr Ackermann ist gerade zu sich gekommen.„

,,Ahja, der Herr Ackermann, seien sie gegrüßt, Mein Name ist Dr Wichnewsky. Ich bin Leiter der Kardiologie .Man hat mich gebeten mal nach Ihnen zu schauen. Wie geht es Ihnen?„

Schwer kamen die Worte aus meinem Mund:,, Ich kann nicht laufen und ich kann so manches nicht verstehen.„ Wieder begann ich zu weinen.

,,Beruhigen sie sich Herr Ackermann. Ich versuche sie mal aufzuklären. Sie haben wohl einige Zeit getrunken und dadurch…ich muss es so sagen…katastrophale Blutwerte.Wir versuchen unter anderem ihre Werte zu senken. Unter anderem mit Kortison. Ihr Leberwert ist unglaublich hoch.,,Noch mehr Sorge macht uns, im Moment, allerdings ihr Bilirubinspiegel.„

Er sah meinen fragenden Blick und fuhr fort.,, Das Bilirubin ist für ihre gelbe Farbe verantwortlich. Wissen sie..die Leber ist für die Entgiftung da. Ihre Leber aber hat diese Arbeit praktisch eingestellt, so dass diese Gifte ungefiltert direkt in ihren Körper gelangen. Dadurch entsteht die gelbe Farbe.

Der normale Bilirubinwert liegt zwischen 0,7 – 1,2. IHR Billirubinwert liegt bei über 30.

,,Wie gesagt, wir versuchen ihre Werte runter zu kriegen.„

,,Wird das denn klappen,? fragte ich mühsam

,,Herr Ackermann, wir wissen es nicht. Aber seien sie sicher, dass wir alles versuchen werden.„

Auch ihn fragte ich:,, Habe ich eine Leberz….?

,,Das kann man zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sage, um das sicher feststellen zu können, wäre eine Biopsie ,eine Leberpunktion, nötig. Aber dafür ist ihr momentaner Zustand zu schlecht. Heißt , wir müssen abwarten.Sollten wir es schaffen ihre Werte runter zu kriegen, und ihr Leberwert zB bei 100 oder 200 stagnieren, kann man von einer dauerhaften Schädigung ausgehen.„ Aber wie gesagt…Das sind nur Spekulationen.Wir müssen abwarten.„,Momentan hat etwas ganz anderes Priorität. Zuerst müssen wir ihren Natriumspiegel wieder normalisieren ,,Sie haben, dadurch, dass Sie scheinbar über Wochen nichts gegessen haben, kein Natrium mehr in ihrem Körper.,,Das hat Ihnen ja mein Kollege vorhin schon gesagt.

Ich erinnerte mich nicht und bat Dr Wischnewsky es mir nochmals zu erklären.

Natrium ist lebenswichtig für die Hirntätigkeit. Dass sie kaum sprechen können, liegt einmal daran dass durch die fehlende Leberfunktion Ammoniak in ihr Gehirn abgegeben wird .Unter anderem aber auch an ihrem enormen Natriummangel. Bei der Zugabe von Natrium müssen wir aber sehr vorsichtig sein. Geben wir ihnen zu schnell zu viel, könnte ihr Gehirn regelrecht ,,explodieren ,, Wir müssen daher ständig überwachen,,

Ich hörte ihn zwar. Verstehen konnte ich ihn aber nicht wirklich. Ich begriff nicht was er sagte. Nach dem zweiten Satz hatte ich den ersten schon wieder vergessen.

Das Piepen begleitete mich in den Schlaf.

Ich wachte auf. Wo war ich?

Was war passiert? Es war dunkel. Nur ein paar Nachtlichter spendeten ein wenig Licht.

,,Hallo,,..,,Hallo,, rief ich.

Ein junger Mann eilte herbei.

,,Wo ..bin..ich?,, lallte ich.

,,Sie sind im Krankenhaus auf der Intensivstation und ich bin der Pfleger Alex,„

Ich begann mich zu erinnern.

,,Ich habe untenrum solche Schmerzen,, sagte ich mit schwerer Stimme.

Ja, antwortete der Pfleger, wir haben Ihnen einen Katheder gelegt, da sie ja nicht in der Lage sind auf Toilette zu gehen und weil sie es wahrscheinlich auch noch nicht kontrollieren können.,,

Ich schaute nach oben zu den 2 großen Infusionsbeuteln.

,,Sie sind fast leer. Sie pumpen so viel Flüssigkeit in mich hinein, die muss doch raus. Aber da kommt nichts. Und ich merke auch nichts. Und außerdem tut mir dieser Katheder unglaublich weh.,,

,,Wenn sie es nicht mehr aushalten müssen wir ihn wieder rausholen.,,

,,Ja bitte, stöhnte ich..ich halte es nicht mehr aus.

Alex rief nach hinten und kurz darauf erschien ein anderer Pfleger, den ich noch nicht kannte.

,,Hallo Herr Ackermann, begrüßte mich ein stämmiger Glatzkopf, ich nehme ihnen dann den Katheder wieder raus.

Dieser Pfleger schien mir also den Schlauch gelegt zu haben.

Ich konnte mich nicht erinnern.

Er schob die Decke beiseite und begann zu hantieren.

Plötzlich verspürte ich einen unglaublichen Schmerz. Er hatte den Katheder in der Hand und ich sah wie das Blut von dem Schlauch tropfte.

Ob das normal war oder nicht wusste ich nicht. Aber dieser ständige Schmerz war weg.

Ich schloss erleichtert die Augen und schlief wieder ein

,,Michael , hörte ich,, Michael, ich bin da.,,

Ich öffnete die Augen und sah meine Frau neben mir sitzen, die meine Hand hielt.

Sie sah müde und traurig aus.

,,Schatz, sagte ich, mir geht es nicht gut,, und mir kamen die Tränen.

,,Was mache ich hier?,,

Ich war orientierungslos. Wusste im ersten Moment nicht wo ich war.

Ich schaute mich um und erinnerte mich. INTENSIVSTATION. Ich war auf der Intensivstation.

Aber ich war in einem anderen Zimmer.

,;Warum bin ich in einem anderen Zimmer, fragte ich meine Frau.

Die sah mich irritiert an:,, Das bist du nicht. Du bist in dem selben Zimmer wie gestern.„

,,Ach was, sage ich,, das ist ein komplett anderes Zimmer.,,

Moni sagte nichts. Was sollte sie auch sagen? Natürlich war ich in dem gleichen Zimmer. Aber vermutlich war ich nicht mehr bei klarem Verstand. Das Frühstück kam. Es bestand aus einem Toast, Magarine und ein wenig Marmelade. Ich habe keinen Hunger, sagte ich der Schwester, die das Tablett auf das Tischen neben meinem Bett stellte.

,,Er hat seit Wochen nichts gegessen, „wandte sich meine Frau an sie.

,,Ich weiss sagte die Schwester,er muß es versuchen.„

Warum redete man nicht direkt mit mir? War ich etwa schon scheintot?

,,Versuch zu essen, „bat mich Moni.

Ich drehte den Kopf zum Fenster, aus dem man nicht sehen konnte, weil die elektrischen Rollos heruntergelassen waren,„ es macht doch sowieso alles keinen Sinn mehr.„ ,,Sag das nicht,„ versuchte meine Frau mich zu beruhigen, Wir schaffen das.„ Ich sah sie an und sah in ihrem Blick pure Verzweiflung.

,,Klar, murmelte ich,, Wir schaffen das.„ Und meinte genau das Gegenteil.

,,Ich habe dir deine Schlappen mitgebracht, versuchte mich meine Frau abzulenken.

,,Und wozu`, fragte ich,, Was meinst du warum ich die anziehen sollte? ,,Ich kann nicht laufen. Ich kann nichts. Mein Körper ist wie tot.Da ist keine Kraft, kein leben mehr drin. Fast vorwurfsvoll sagte ich es zu ihr, als wenn SIE daran Schuld hatte.

Moni begann von den Hunden zu erzählen. Von meinem Sohn Mirco und meiner Tochter Marina, die sich ja, aufgrund ihrer psychischen Probleme, ebenfalls in einer Klinik befand.

Sie erzählte davon, um mich abzulenken, das begriff ich schon. Und doch wurde mir beim Thema Marina wieder klar, dass auch ich mich in einem schlimmen Zustand in der Klinik befand und vor allem daß eben diese, meine Tochter, mit ein Grund dafür war.

Irgendwann sagte Moni, dass sie nun wieder gehen müsse. Dass der Bus bald käme und sie ja nicht so lange hier sein dürfe. Dass sie aber nachher gleich anrufen würde und morgen ganz früh wieder kommen würde. Ich war traurig. Moni ging und ich schaute wieder an die Decke.

Was sollte nur werden? Ich war körperlich ein Wrack. Konnte nicht mehr klar denken und registrierte nur, dass ich wohl schwer krank war, was wäre wenn…? Ich wollte den Gedanken nicht zuende denken. Aber natürlich war er da. Was wäre wenn ich das Ganze nicht überleben würde? Denn dass ich nicht aufgrund von Depressionen in diesem Zustand war, war mir selbst mit meiner derzeitig eingeschränkten Denkfähigkeit klar.

Ich war krank. Schwer krank. Hatte mich selbst so krank gemacht und musste nun mit den leben was da kommen würde..

Aber nicht nur ich, sondern meine ganze Familie. Was war ich für ein egoistisches Arschloch, daß ich meine Ehefrau und meine Kinder in eine solche Situation brachte?

Wieder liefen mir Tränen übers Gesicht.

Ich schaute zum Telefon. Es stand neben meinem Bett. Aber für mich nahezu unerreichbar.

Früher hätte ich mich zur Seite gedreht..den Arm ausgestreckt und nach dem Hörer gegriffen.

Aber selbst das war mir unmöglich.

Ich rief Alex, der nur ein Stück von mir entfernt an seinem Tisch saß.

,,Alex, könnten Sie mir bitte mal helfen?„ fragte ich,,

,,Klar,er stand auf und kam zu mir.

,,Könnten Sie mir bitte mal das Telefon geben?„

,,Natürlich, erwiderte er und reichte mir den Apparat ums sich danach wieder an den Tisch zu setzen an dem er Papiere ordnete. Ich wählte und kurz darauf meldete sich mein bester Freund Rainer, in Frankfurt

,,Ei Gudde, begrüßte mich der Frankfurter.

,,Hallo, sagte ich. Ich wollte dir nur Bescheid sagen dass ich auf der Intensivstation liege.`

,,Was ist denn los?, Fragte er sichtlich geschockt.

Ich erzählte ihm kurz was geschehen war und an was ich mich erinnern konnte.

,,Und wie siehts aus? erkundigte er sich voller Sorge.

,,Nun..ich glaube nicht gut,,Wir müssen abwarten,,

,,Pass auf, sagte er,,ich hab hier noch 2 Termine . Sobald ich die hinter mir habe, komm ich sofort hoch. Vielleicht kann ich helfen.„

Wir redeten noch ein wenig. Dann wurde es mir zu anstrengend. Meine Stimme war ebenfalls kaum noch zu verstehen, so dass wir das Gespräch beendeten.

Es war Abend geworden. Das Abendessen und die Medikamente wurden gebracht.

Ich trank den Tee, den ich vorher bestellt hatte und kaute lustlos auf einer trockenen Scheibe Brot herum.

Appetit hatte ich noch immer keinen .

Ich kramte mein Handy hervor, dass ich extra auf meiner rechten Bettseite ,,geparkt,, hatte und begann darauf Fernsehen zu schauen.

Denn ich hatte nichts zu lesen (vermutlich hätte ich mich auch gar nicht konzentrieren können) und einen Fernsehapparat gab es hier ja auch nicht.

Daher war ich froh mein Handy zu haben, auf dem auch eine Fernsehapp installiert war.

Es sollte in den folgenden Tagen mein wichtigstes Instrument werden. Wie dankbar war ich dem Erfinder, statt nun stundenlang ständig an die Decke zu starren und meinen trüben Gedanken nachzujagen, konnte ich mich ablenken.

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